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Rücken ohne Schmerzen
(Entschlackungskuren bei Gelenkerkrankungen)


Die Stellen, an denen sich die Schlacken am häufigsten ansammeln sind die Gelenke - bindegewebige Verbindungsstellen zwischen den Knochen, wo die spiegelglatten Gelenkflächen sich gegenüber stehen. Diese Grenzflächen zwischen den Knochen wird durch den Gelenkknorpel gebildet oder straffem Bindegewebe ausgefüllt. Die meisten Gelenke werden von einer Gelenkkapsel umhüllt. Diese enthält fibröse oder auch knorpelige Anteile. Bei kleinen Gelenken ist die Gelenkkapsel oft gar nicht als solche erkennbar, weil sie mit den die beiden Knochen verbindenden Bandstrukturen zu einer Art Faserschlauch verflochten ist. Der Organismus strebt immer dazu, die im Blut gelöste, für ihn schädliche Substanzen und Stoffwechselzwischen- und Endprodukte wie Cholesterin, Harnsäure, bestimmte Stärkepartikel (Amyloid), Zucker-Eiweiß-Verbindungen usw. aus dem Kreislauf zu entfernen. Es gibt dafür zwei Wege. Der erste Weg ist, die giftigen Stoffe mit dem Urin, Schweiß, Galle, Schleim u.ä. auszuscheiden, oder der zweite Weg, diese in unlösbare Komplexe oder Salze umzuwandeln und im wenig durchbluteten Geweben abzulagern. Die Membranen der Zellen des Bindegewebes stellen gerade solche Stellen dar, da diese am wenigstens mit den Kapillaren versorgt werden. So entstehen Verkalkungen, die sich nicht mehr zurückbilden. Die Durchblutung der Gelenkumgebung verschlechtert sich noch mehr und die Ablagerung von Stoffwechselschlacken geht unvermindert weiter. So entstehen die degenerativen Gelenkerkrankungen (wie z.B. Arthrose, Chondrosis, Osteochondrose oder Spondylosis), die die Medizin oft mit "altersbedingt" bezeichnet. Degenerative Veränderungen von großen Gelenken (wie z.B. Schultergelenk, Hüftgelenk), ihrer Sehen und Muskeln, führen auch zu Periarthritis. Der Schleimbeutel kann sich entzünden, einreissen und mit Kalk angefüllt werden. Schmerzen in Ruhestellung, bei Wärme, durch Druck beim liegen, vor allem bei Bewegungen sind die typischen Symptome. Die früher spiegelglatten Gelenkoberflächen werden rauh, was zur Begrenzung der Beweglichkeit und später zu Deformation (deformierende Arthrose) führen kann.

Die menschliche Wirbelsäule ist aus 34 Wirbeln aufgebaut - von denen 24 beweglich sind (Hals-, Brust- und Lendenwirbel) und 9 oder 10 unbeweglich. Die 24 beweglichen Wirbel sind mit 144 Gelenken, ungefähr 400 Sehnen und Bändern und 550 Muskeln versehen. Die zahlreichen kleineren Gelenke der Wirbelsäule sind genauso wie Andere für degenerative Erkrankungen anfällig.

Zwischen den einzelnen Wirbeln liegen die Öffnungen (Zwischenwirbellöcher), durch die Nerven (Spinalnerven), die von Rückenmark ausgehen oder zum Rückenmark führen, verlaufen und sich zum jeweiliger Zielorgan ziehen. Ihre Aufgabe ist die Steuerung aller Organfunktionen. Durch diese Nerven werden Bewegung, Empfindung, Atmung, Herz, Blutdruck, Körpertemperatur, Darm-, Harnblasen- und andere Funktionen reguliert. Das Nervensystem überwacht die Versorgung aller Organe und Körperteile mit Nervenimpulsen und dient als Kontroll-, Überwachungs- und Koordinationssystem für die Durchblutung, den Stoffwechselvorgang und den Hormon-, Mineralien-, und Vitaminenhaushalt. Alle Organe sind dem Nervensystem unterstellt. Wenn die Öffnungen, durch die die Nerven aus der Wirbelsäule austreten, genügend groß sind um Platz für die Nerven, Blut- und Lymfgefässen zu lassen, werden die Impulse des Zentralnervensystems ohne Störungen an die jeweiligen Organe durchgelassen.

Wirbelgelenkänderungen und Wirbelverschiebungen verursachen Reizungen und Druck auf die eingeklemmten Nervenbahnen und können auf diese Weise verschiedenste Organstörungen und Krankheitssymptome hervorrufen, da die von den betroffenen Nerven belebten Organe erkranken und die Funktionsfähigkeit verlieren können. Das Einklemmen ruft Schmerzen in der Wirbelsäule selbst oder in Extremitäten hervor. Als eine Folge verminderter Leitungsfähigkeit der Nerven treten krankhafte Veränderungen in den Funktionen der verschiedenen Organe auf: in der Regulierung der Durchblutung, der Hormonproduktion, dem Stoffwechsel, der Ausscheidung der Stoffwechselendprodukte, der Ausscheidung und Neutralisierung von Schlacken und Giftstoffen, in der Vitalität der Zellen- und Gewebesubstanz, in ihrem Reproduktionsvermögen, in der Empfänglichkeit für Infektionen usw.

Die häufigsten Wirbelsäuleerkrankungen sind der Bandscheibenvorfall (Austritt von Bandscheibengewebe durch eine Schwachstelle in seinem Fasermantel nach Draußen) und Osteochondrose (Verschmälerung des Bandscheibenraums beim Bandscheibenverschleiß, Kantenverplumpung und knöcherne Ausziehungen = Spondylophyten).

Wenn diese Erkrankung z.B. in der Halswirbelsäule auftritt, kann es zu solch verschiedenartigen krankhaften Symptome wie chronische Nasennebenhöhlen- oder Schläfenbeinentzündung, Taubheit, vermindertes Sehvermögen, Kopfschmerzen oder sogar zu Hirndurchblutungsstörung herbeiführen. Die Mehrheit aller Fälle von Herzschmerzen entsteht wegen Osteochondrose in der Brustwirbelsäule. Dabei beruhigt der Arzt den Kranken, dass dieser keine Herzprobleme, sonder bloß Osteochondrose hat. Dieses relativ "harmlose" Leiden ruft aber zuerst eine reflexive Verengung der Herzarterien und endet schließlich mit einer echten Veränderungen in den Gefäßen und dem Herzmuskel, mit Angina pectoris und Infarkt.

All diese krankhaften Zuständen können fast vollständig vermieden werden, wenn die Behandlungsstrategie auf ihre tiefste Ursache gerichtet wird. So ist ein möglichst regelmäßige Gelenkentschlackung notwendig, um alle noch nicht zu weit entwickelten Krankheitsprozesse zur Rückbildung zu bringen. Eine wirksame Behandlung gegen degenerative Gelenkerkrankungen kann die Schulmedizin leider noch nicht anbieten. Bandscheibenvorfall wird entweder operiert oder mit solch rein symptomatischen Mitteln, wie Analgetika, Diuretika und Cortison, die nicht auf die Ursachen der Krankheit wirken, behandelt. Osteochondrose als solche wird sogar nicht als eine Krankheit betrachtet, die eine Therapie erfordert.

Mit den alternativen Methoden ist dagegen ein sehr gutes Resultat zu erreichen. Heilfasten ist z.B. bei Entzündungs-, Degeneration- und Schmerzsyndrom des Stütz- und Bewegungsapparates sehr effektiv. Durch die Entlastung der tragenden Gelenkstrukturen und ihre Entquellung bessert sich die Durchblutung und Ernährung des gelenkbildenden Gewebes. Bei Verschleiß-Arthrosen und anderen degenerativen Gelenkerkrankungen findet eine Verbesserung der Zusammensetzung der Gelenkschmiere und deren pH-Wertes statt. Auch bei einem "echten Gelenkrheuma" - chronische Polyarthritis - und bei anderen Rheumaformen wird durch die entzündungshemmende Wirkung des Fastens eine Besserung erzielt.

Eine klassische Fastenkur ist der König der Entschlackung und reicht sehr oft allein aus um eine Krankheit zu überwinden. Nicht jeder hat aber Zeit und Kraft ganze 4 bis 6 Wochen zu fasten, was oft für die Heilung nötig ist. So werden andere Küre angewendet, um in kürzerer Zeit den Heilungseffekt zu erzielen. Die speziellen Kuren wirken gezielt auf bestimmte Organe und bewirken in wenigen Tagen das, was eine normale Fastenkur erst nach Wochen bewirken kann. So sind bessere Resultate bei Gelenkerkrankungen mit einer Fastenkur ohne Wasser zu erreichen. Wegen dem Mangel an Flüssigkeit und erhöhter Produktion eigener Corticosteroiden durch die Nebennieren lässt die Entzündung schnell nach. Außerdem ist diese Art von Fasten das stärkste Entschlackungsmittel, das es gibt. Während beim normalen Fasten die Schlacken "ausgeschwemmt" werden, werden diese beim Trockenfasten "verbrannt". Die Effektivität eines "trockenen" Tages kann man mit drei Tagen klassischen Fastens vergleichen.

Konkret: man isst und trinkt gar nichts und vermeidet jeden Kontakt mit Wasser (2 bis 4 Tage). Auf die Wirbelsäule wirkt solch eine Kur, wie eine Einrenkung beim Chiropraktiker, aber viel - viel sanfter und kann sogar die bereits bei einem Bandscheibenvorfall angebotene Operation ersetzen (Bei Komplikationen des Bandscheibevorfalls, wie drohendem Wurzeltod oder Querschnittsläsion, ist es schon ziemlich spät für eine Entschlackung. Da kann nur ein Neurochirurg helfen). Je früher mit der Entschlackung angefangen wird, desto effektiver ist sie.
Natürlich wirken diese Kuren als Prophylaxe in jedem Lebensalter, sind aber besonders ab dem vierzigsten Lebensjahr zu empfehlen um den Ablagerungen im Bindegewebe vorzubeugen.

Eine andere Kur wird empfohlen, um Salzablagerungen aus den Gelenken und dem Bindegewebe zu entfernen. Die Schlacken werden gelöst und mit dem Urin ausgeschieden.

Kurbeschreibung:

Es wird Naturreis aus dem Reformhaus und vier 200-300 ml Glasgläser vorbereitet und mit I, II, III, IV numeriert.
Am ersten Tag wird ein voller Eßlöffel Reis genommen, in das erste Glas gelegt und mit 200 ml Wasser aufgegossen.
Am zweiten Tag wird das Wasser im ersten Glas durch Frisches ersetzt. Ins zweite Glas wird Reis gelegt und wiederum mit 200 ml Wasser aufgegossen. Am dritten Tag wird das Wasser in den ersten zwei Gläsern durch Frisches ersetzt. In das dritte Glas wird auch Reis gelegt und mit Wasser aufgegossen. Am vierten Tag wird das Wasser in den ersten drei Gläsern ersetzt und das letzte vierte Glas mit Reis und Wasser vorbereitet.
Am fünften Tag wird das Wasser in den Gläsern II - IV gewechselt. Das Wasser aus dem ersten Glas wird ausgegossen, der Reis genommen und ein bis drei Minuten gekocht. Danach wird das Wasser ausgegossen und der Reis fünf bis zehn Minuten stehen gelassen, bis er etwas austrocknet. Nun darf der Reis gegessen werden. Ins Glas I wird noch mal Reis gelegt und mit Wasser aufgegossen.
Am sechsten Tag wird der Reis aus dem zweiten Glas genommen, wie beschrieben gekocht und gegessen. Ins zweite Glas wird neuer Reis gelegt; in anderen Gläsern wird das Wasser gewechselt.
Am siebten Tag wird der Reis aus dem dritten Glas gegessen usw. Der Reis wird ein mal täglich zum Frühstück gegessen. 20-30 Minuten davor wird ein Glas Wasser oder Tee getrunken, danach wird vier Stunden nicht gegessen und getrunken. Kurdauer - um 1,5 Monate. Während dieser Zeit wird salzige, scharfe und fettige Nahrung, genauso wie Alkohol, vermieden.


Unsere Empfehlung - Stachelgurt

Als Zusatzmittel bei Muskel-, Gelenk- und anderen Bindegewebsproblemen könnte ein Stachelgurt empfohlen werden.

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