Darmreinigung
Darmspülung zur Entleerung des Colons und Rectums.
Instillation von Flüssigkeit in des Rectum mit Darmrohr und
Irrigator.
Ziele:
- Wiederaufbau der Reinheit - alte Schichten der Exkrementenmassen an den
Darmwänden
auflösen;
- Normalisierung
des PH-Werts;
- Erneuerung
der Mikroflora;
- Normalisierung der Peristaltik;
- Normalisierung der Verdauung;
- Normalisierung der Absorbierun
Der Einlauf ist die einfachste, zugänglichste und effektivste Methode
der Dickdarmreinigung. Die zusammengeballten, jahrelangen Exkrementenablagerungen,
die von innen die zarten Darmwände bedecken und seiner normalen Funktion stören,
können nicht anders entfernt werden, als durch kräftige und zahlreiche Auswaschungen.
Oft hört man Widersprüche, dass mehrmalige Auswaschungen dazu
führten, dass nicht nur versteinerte Exkrementenmassen ausgespült
werden, sondern auch die Mikroflora, die für die Verdauung unersetzlich
ist.
Es sieht so aus, dass mit diesem tödlichen Schmutz man nicht
gesund sein kann, aber auch dass seine Auswaschung zur Entfernung
der nützlichen Mikrofauna führt, ohne die man auch nicht gesund
sein kann.
Der offensichtliche Ausgang besteht darin, dass man in der Anfangszeit
sich entscheidend von giftigen Ablagerungen durch Auswaschung
entledigt, da die Mikroflora sich in kurzer Zeit regenerieren
kann, aber die Ablagerungen an den Wänden führen – wenn man
sie nicht rechtzeitig entfernt – zu katastrophalen Folgen, die
durch langsame Vergiftung des Organismus und Mangel von Nährstoffen
bedingt werden.
Ich traf viele 40-50jährige Menschen, die noch nie in ihrem
Leben einen Einlauf machten da sie diese Prozedur für peinlich
und unanständig halten. Nach ihrer Logik ist es viel anständiger
wegen den Krankheiten zu leiden und vom schlechten in den sehr
schlechten Gesundheitszustand überzuwechseln, anstatt in sein
Leben eine normale hygienische Methode einzuführen. Mittelalterliche
Schönheiten wußten es: einEinlauf einmal in der Woche wurde
von ihnen als ein Mittel zur Erhaltung guter Gesichtsfarbe verehrt.
Man kann mit Sicherheit sagen, dass einfache Reinigungseinläufe,
besser mit Mineralwasser oder Urin, eine lokale antitoxische,
und allgemeine heilende Wirkung auf den Organismus haben.
Als Grundlage für die Darmspülung nimmt man etwa 1,5 bis 2 l 30° warmes Wasser
in das man 1-2 Eßlöffel Kochsalz geben kann. Zu warmes Wasser wird nicht empfohlen,
da dies dessen Absorption durch die Darmwände verstärkt, aber auch zu kaltes Wasser
ist schlecht, da es die peristaltischen Bewegungen bremst. Die Prozedur sollte
man möglichst nach einem natürlichen Stuhlgang durchführen um in den Organismus
nicht die Gewohnheit zu „programmieren“, nur als Antwort auf die provokative Wirkung
des Einlaufwassers sich zu erleichtern.
Kurdauer:
1. Woche – täglich
2. Woche – jeden zweiten Tag
Ab 3. Woche – 1 Mal wöchentlich.
Praktische Anweisungen:
Um eine Darmreinigung zu machen, müssen Sie nicht in eine Colonhydrotherapie-Praxis
gehen oder um die Hilfe anderer Personen bitten, da Sie es selber machen können.
Ich kenne auch ältere und schwergewichtige Personen, die nach einer Weile die
Einläufe hervorragend regelmäßig selber machen.
Dafür benötigen Sie einen Einlauf (Irrigator), den es in einem
Sanitätshaus für ca. 20 DM zu kaufen gibt Achten Sie darauf,
dass Sie ein 2l-Gefäß dort kaufen. Normalerweise gibt es nur
1l- Gefäße im Angebot, aber das Sanitätshaus soll den nötigen
bestellen.
Nehmen Sie etwa 1,5 bis 2 l 30° warmes Wasser, in das Sie ein
Eßlöffel Kochsalz oder eine beliebige Menge von Urin dazugeben
können und füllen Sie die Einlaufflüssigkeit in den Irrigatortopf
hinein. Ich empfehle den Einlauf in einer Wanne zu machen, da
die Flüssigkeit aus ihnen auslaufen kann. Schmierten Sie After
und Schlauchspitze mit Seife oder Vaseline ein.
Hängen Sie den Topf in ca. 1 m Höhe und entlüften Sie den Schlauch.
Platzieren Sie sich in die Wanne auf die Knie und Ellenbogen
in hingekauerter Haltung, nehmen Sie mit einer Hand die Schlauchspitze
und führen Sie die Spitze ca. 5 cm tief in den After hinein.
Lassen Sie das Wasser je nach Gefühl langsam oder schnell in
sich hineinlaufen, indem Sie den Schlauch knicken und die Stärke
des Drucks auf den Schlauch mit den Fingern regulieren. Wenn
Sie ein zu starkes Innendruckgefühl verspüren, können Sie den
Wasserfluß anhalten, tief mit dem Bauch atmen und erst danach
das Wasser weiter laufen lassen.
Man sollte versuchen wenigstens 10 Minuten das Wasser im Körper
zurückzuhalten und erst dann auf die Toilette gehen. In der
Anfangsphase ist es oft so, dass man gleich nach dem Einlauf
das Gefühl verspürt sofort den Darm entleeren zu müssen. Mit
der Erfahrung aber verlängert sich diese Zeit.
Jeder muß einen Einlauf machen können.
Eine gute Darmreinigung ist der erste und sehr wichtige Schritt.
Dieser allein reicht oft aus, um gegen manche Krankheiten eine
Besserung zu erzielen.
Probieren Sie mal!
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