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Praxis

Eine Operation steht bevor. Was tun?

Stellen Sie sich zuerst die Frage: „Ist diese Operation wirklich nötig?“
Warum lehnen denn die Ärzte an sich selber Operationen oder Untersuchungen ab, die sie ihren Patienten ansonsten gerne zumuten?" Auszug aus der Studie des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsforschung (ISEG), Hannover:

Eingriff Ablehnung
Gallenblasen entfernen (Gallensteinen) 43% Internisten, 28% Chirurgen
Hüftgelenk erneuern 74% Orthopäden
Gebährmutter entfernen 46% Gynäkologinnen
Harnblase entfernen 38% Urologen
Mandelentfernung 31%  HNO-Ärzte
Bypass 48% Internisten

Mit nächsten zwei leichtverständlichen Beispielen möchte ich zeigen, dass auch bei dauerhaften Problemen, bei denen die Chirurgen gern zugreifen, einfache Maßnahmen der Naturheilkunde oft relativ schnell und zuverlässig helfen können.


Ein 65-jähriger Landwirt hat ca. 5 Jahre lang an chronischer Nasennebenhöhlenentzündung gelitten. Getreidestaub, Ammoniakreiz, Zugluft im Stall und öfter eine Erkältungen mit Schnupfen führten immer wider zu Verschlechterungen. 
Vor 3 Jahren, nach einer Operation an den Kieferhöhlen hat sich sein Zustand für ca. 4 Monate gebessert, danach aber erneut verschlechtert. Die medikamentöse Behandlung wie Antibiotika, Nasentropfen usw. hatte nur kurzfristige und geringe Effektivität. Auf die zweite Operation hat man verzichtet. Vor einem halben Jahr habe ich dem Patient empfohlen, alle Medikamente abzusetzen und seine Nase mit dem eigenen Urin durchzuspülen.
Schon die erste Spülung hat ihre Effektivität sofort gezeigt: für eine Stunde war die Nase frei. So hat der Urin ihn überzeugt und er beschloss, weiter zu machen.  Nach einer Woche Behandlung (die Spülung 2 mal täglich) war die Nase konstant frei und man konnte immer frei durch die Nase atmen. Die Spülungen macht er in der nächsten Zeit immer noch weiter und ist mit den Ergebnissen sehr zufrieden.
Seinen Worten nach, hätte er solche Behandlungsmöglichkeit früher gewußt, dann hätte er die Arztgänge, die Operation und langjährige Quälerei sich ersparen können.



Eine Frau, 44 Jahre alt, litt seit der Geburt ihrer Kinder (14 u. 19) an Hämorrhoiden.
Als sie zu mir kam, erzählte sie, dass in den letzten 2 Monaten ihr Zustand sich deutlich verschlechtert hat. Sie hatte ständige Schmerzen und Blutungen während und nach dem Stuhl. Die Hämorrhoidalzäpfchen haben ihr gar nicht mehr geholfen und eine Operation wurde vom Arzt vorgeschlagen. Meine Vorschläge lauteten:
- Diätoptimierung, damit der Stuhl immer weich ist
- Kontrastdusche für den Anus nach dem Stuhl (erst heißes danach kurz sehr kaltes Wasser)
- Anus nicht abwischen sondern abwaschen
- Darmreinigung
- Regelmäßige Urineinläufe, Urinklistiers und Tampons mit Urin im Anus 
Schon nach 2 Wochen Behandlung zeigte sich eine deutliche Besserung. Mit der Zeit verschwanden auch die größeren Hämorrhoidalknoten. Schon seit einem Jahr fühlt sich die Frau vollkommen gesund. Über eine Operation ist natürlich keine Rede mehr.



Alternative Allergiebehandlung

Epidemiologische Studien zeigen, dass immer mehr Menschen an einer Allergie leiden. Zur Zeit ist in Deutschland jeder dritte betroffen. Zu den häufigsten allergischen Erkrankungen gehört die allergische Rhinitis und Konjunktivitis, die in den allermeisten Fällen durch Gräser- oder Blütenpolen hervorgerufen werden. Andere wichtige Allergieauslöser sind der Kot der Hausstaubmilbe, Tierhaare, Schimmelpilze und Nahrungsmittel. Bei jedem fünften Patienten entwickelt sich im Verlauf der Krankheit aus einer allergischen Rhinitis ein Asthma bronchiale.

Bei der Entstehung einer Allergie wird zuerst das Immunsystem durch den Kontakt mit Allergenen sensibilisiert und es werden entsprechende Antikörper gebildet. Die Antigen-Antikörper-Komplexe lagern sich an die Mastzellen an. Durch die Ausschüttung der darin enthaltenen Botensubstanzen (Histamin) und durch die Beteiligung anderer Körpersubstanzen (Leukotriene) wird eine Entzündungsreaktion mit allergischen Symptomen ausgelöst.

Leider ist eine Allergenkarenz im täglichen Leben nicht immer möglich. Dies dürfte bei einer Tierhaar- oder Nahrungsmittelallergie der Fall sein, jedoch kaum bei Gräserpollen. So wird fast immer bei einer Pollenallergie und oft bei anderen Allergenen eine Therapie erforderlich.
Die Schulmedizin bietet eine symptomatischen Behandlung mit Antihistaminika und Glukokortikoiden (Cortison) an. Ein wesentliches Problem solcher Behandlung sind trotz großer Menge antiallergischer Medikamente ausgeprägte Nebenwirkungen und eine nicht ausreichende Wirksamkeit. Mit einer alternativen Behandlung hingegen könnten schnell befriedigende Resultate erzielt werden.

Eine Fastenkur unterdrückt die allergischen Symptome sehr schnell.
Der Organismus reagiert auf jede Nahrung zuerst mit einer Abwehrreaktion. Sogar die Leukozytenanzahl im Blut erhöht sich nach dem Essen. Bei einem Verzicht auf Nahrung wird das Immunsystem deutlich entlastet, was die Voraussetzungen für den Heilungsprozess stellt.
Bereits in erster Fastenphase erhöht sich die Sympathikusaktivität und es werden vermehrt Katecholamine (Adrenalin, Noradrenalin) ausgeschüttet. Durch ihrer Wirkung auf Gefäße werden die entzündlichen Erscheinungen in den ersten zwei Tagen reduziert. Ab dem 3. - 4. Tag verringert sich der Katecholaminhaushalt, die Werte von Glukokortikoiden wie Kortisol und Kortison und von Mineralkortikoid Aldosteron steigen dagegen an. Ihre Wirkung und eine Intensivierung der Tätigkeit von Entsorgungsorganen führen zur weiteren Normalisierung der Immunreaktionen.

Eine Fastenkur kann mit Urintherapie kombiniert werden. (Bei der Pollenallergie sollte man statt Nasentropfen Nasenspülung mit Urin mehrmals am Tag machen). Der Urin ist ein wirksamer Entzündungshemmer und kann die Wirkung des Fastens deutlich verstärken.

Nach der Fastenkur wird eine Diätumstellung erforderlich. Eine passende Lebensmittelkombination (Trennkost) schafft die Bedingungen für die richtige Verdauung. Nahrung soll nicht mehr als drei Stunden im Magen verbleiben und sie soll keine Fäulnis und keine Gärung verursachen. Dadurch wird das Immunsystem einer geringeren Belastung durch Nahrungsgifte ausgesetzt. Die Entlastung des ständig überbelasteten Immunsystems ist sowohl Behandlung als auch die beste Prophylaxe gegen weitere Allergieerscheinungen.

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